Briefaktion: Reaktionen.

Seit der Briefaktion sind nun einige Wochen vergangen und immer noch erreichen uns (jeden einzelnen von uns) Antworten per Brief und E-Mail. Die erfreulichste Nachricht ist, dass die Brief-Aktion eine Einladung zur Anhörung im Landtag erreichte.

Die Beschäftigungsgegenstände sind „Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Beschulung von Flüchtlingskindern in Thüringen schaffen“ (Antrag der Fraktion der CDU) und „Verbesserung der Beschulung von zugewanderten und geflüchteten Kindern und Jugendlichen“ (Antrag der Fraktionen DIE LINKE, der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Die beiden Anträge sind unter http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/index (Drucksache 6/1833 und 6/2247) herunterladbar.

Die Anhörung findet am Dienstag, dem 29.11.2016 um 10 Uhr im Thüringer Landtag statt. Die DaZ-LehrerInnen Thüringens werden von uns vertreten durch Albulene Thaci (Sprachklasse an der Galileo-Schule Winzerla, Jena).

Und hier einige Auszüge von Briefen, die uns erreicht haben:

Marion Rosin (SPD) schreibt: „Ich setze mich schon seit längerem gegenüber dem TMBJS und Ministerin Klaubert für eine Weiterbeschäftigungsperspektive und die Möglichkeit einer berufsbegleitenden Weiterqualifizierung ein.“ Sie verweist auf den Antrag (s.o.), der auf ihre Initiative hin in den Landtag eingebracht wurde.

Kati Engels (DIE LINKE) verweist ebenfalls auf den Antrag und betont, dass sie sich für unser Anliegen einsetzt. Sie schreibt jedoch auch, dass es sich um einen Exekutivakt handelt, „auf den wir als Parlamentarier wenig Einfluss haben.“

Astrid Rothe-Beinlich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) beschreibt kurz die bisherige Arbeit ihrer Partei in Bezug auf die DaZ-Stellen: „Daher haben wir uns als bündnisgrüne Landtagsfraktion während der Haushaltsverhandlungen für den Thüringer Doppelhaushalt 2016/2017 vehement für zusätzliche Personalstellen für die DaZ-Förderung und zusätzliche Stellen für den allgemeinen Schulbereich eingesetzt. Leider war es – entgegen unserer Intention – bislang nicht möglich, unbefristete und damit dauerhafte Stellen in den Schulen zu schaffen. Wir sind uns jedoch bewusst, dass diese Stellen dringend notwendig sind.“ Weiterhin schreibt sie, dass sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in den kommenden Wochen dafür einsetzt, die bisherigen Verträge der DaZ-LehrerInnen zu verlängern und darüber hinaus dauerhafte Stellen zu schaffen.

Auch Christian Tischner (CDU) hat das „Thema der befristet eingestellten DaZ-Lehrer bereits im Blick“. Die CDU setzt sich für deren Weiterbeschäftigung ein. Außerdem schreibt er: „Seitens der Landesregierung wurde mitgeteilt, dass vor allem ausschlaggebend sei, wie die Lehrer qualifiziert seien. […] Gegebenenfalls [könnten] Angebote als Quereinsteiger gemacht werden.“

In vielen E-Mails und Briefen wurde außerdem erwähnt, dass unser Anliegen an das TMBJS mit der Bitte um schnelle Einzelfallprüfung weitergeleitet wurde.

Was könnt ihr machen? Den Blog fleißig verbreiten und darüber sprechen, kommentieren oder E-Mails schreiben.

In den kommenden Tagen wird die Presse informiert.

daz-thueringen@web.de

 

 

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